Europawahlen entscheiden Zukunft Europas


 

 

Am Donnerstag, den 25.04.2019, fand in Wien ein spannendes Event zum Thema „Europawahlen entscheiden Zukunft Europas“ statt. Unter anderem mit Prof. Karl Aiginger, Vorsitzender der Querdenkerplattform: Wien – Europa; Wolfgang Bachmayer, Meinungsforscher und Geschäftsführer von OGM; Thomas Meier vom Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien und Andreas J. Schröck, Vorsitzender von European Dialogue, sowie Maria Maltschnig vom Karl-Renner-Institut.

Bei den Wahlen am 26. Mai werden die Weichen für die Zukunft Europas gestellt. Neben der Zusammensetzung des Parlaments hängen die Besetzung des Rats und der Kommission sowie die Strategie der EU in einem neuen wirtschaftlichen Umfeld und gegenüber dem Führungsanspruch Chinas vom Ergebnis dieser Wahlen ab.
So unterschiedlich die vorliegenden Programme im Hinblick auf Mut und Konzeption der Reformvorschläge zur Bekämpfung von Ungleichheit und Klimawandel sind, eines haben sie alle gemeinsam: Eine Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen und sozialen Situation in Europa und dem Entscheidungsfindungsprozess in der Europäischen Union. Während die Mehrzahl der Parteien die Errungenschaften der EU in wirtschaftlichen Fragen und bei der Friedenssicherung würdigen, verlangen populistische Gruppen eine weitreichende Rücknahme der Integration. Sie wollen den Vertrag von Maastricht aufkündigen und setzen in ihren Programmen auf isolierte Nationalstaaten. Für den Fall, dass ihren radikalen Forderungen nicht entsprochen wird, streben die populistischen Parteien offen den Austritt und sogar die Auflösung der EU und ihrer Institutionen an.

Bei den Europawahlen entscheidet sich damit auch, ob Populismus oder Reformbewegungen die Zukunft Europas in der neuen weltwirtschaftlichen Ordnung bestimmen werden. Die Querdenkerplattform hat die Wahlprogramme analysiert und diskutierte sie mit führenden ExpertInnen aus der Meinungsforschung sowie der Wirtschafts- und Politikwissenschaft.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit unserem Kooperationspartner "Querdenkerforum Wien - Europa“ organisiert. Mehr zur Studie finden Sie unter:

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